Anzeige
Voller Stolz kann der TSV Harsdorf auf sein Sportgelände mit dem Waldsportplatz und dem schmucken Sportheim blicken. Foto: Werner Reißaus
Voller Stolz kann der TSV Harsdorf auf sein Sportgelände mit dem Waldsportplatz und dem schmucken Sportheim blicken. Foto: Werner Reißaus
26.6.2019, 12:00 Uhr

100 Jahre TSV Harsdorf 1919

Sportwochenende - Von Donnerstag, 27. Juni, bis Sonntag, 30. Juni – Sommernachtsfest am Samstag

Der TSV Harsdorf feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Einen Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird das Sportfest von heute bis einschließlich Sonntag, 30. Juni, unter anderem mit einem Spiel des Regionalligisten SpVgg Bayreuth gegen den Landesligisten TSV Neudrossenfeld, darstellen.

TSV-Vorsitzender Manfred Zapf verweist in der Festschrift darauf, dass es einige junge Harsdorfer waren, die im Jahr 1919 den Verein als Burschenverein aus der Taufe hoben. Erklärtes Ziel waren die Pflege der Geselligkeit und die Förderung der Kameradschaft, aber im Mittelpunkt stand von Beginn an der Sport. Faustball, Leichtathletik und Turnen konnten damals ohne großen finanziellen Aufwand betrieben werden.

Als Burschenverein gegründet

Im Laufe der Jahre wandelte sich der Burschenverein zu einem der Deutschen Turnerschaft angehörendem Turnverein, der sich durch die herausragenden Leistungen der Faustballer als Gaumeister einen Namen machte. Die Turner waren bei fast allen sportlichen Veranstaltungen im oberfränkischen Raum vertreten und sie erfreuten sich nicht nur wegen ihrer sportlichen Erfolge großer Beliebtheit, sondern auch wegen ihrer gesanglichen Talente. Außerdem gab es schon damals eine begeisternde Laienspielgruppe in Harsdorf.

Während des Krieges erlosch das sportliche Leben in Harsdorf gänzlich. Nach Kriegsende bestimmten die Besatzungsmächte die Auflösung des Turnvereins und erst nach Erhalt der erforderlichen Lizenz konnte am 25. Juni 1947 der heutige Turn- und Sportverein gegründet werden. TSV-Vorsitzender Manfred Zapf rückblickend: „Wechselvolle Jahre der Geschichte mit Krieg und Armut liegen hinter uns, wie Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung. All die Jahre überdauert hat aber ein Gedanke im friedlichen Miteinander, auf dem Boden ehrlicher und ehrenamtlicher Tätigkeit, den Sport und das Laienspiel zu pflegen und zu bewahren.“

Zimmerei Lauterbach

Ob Fußball, Breitensport oder Laienschauspiel – jedem kann beim TSV Harsdorf etwas geboten werden. Vor allem mit der Gründung der Fußballabteilung im Jahr 1959 hat sich das Gesicht des Vereins nachhaltig verändert. Standen früher der Faustball und das Turnen im Mittelpunkt der Aktivitäten, so ist es jetzt fast ausschließlich der Fußball, der die Mitglieder, aber auch viele Besucher des Sportplatzes immer wieder in seinen Bann zieht.

Die Vorzeigeabteilung des TSV Harsdorf ist derzeit ohne Zweifel die Laienspielgruppe, die bereits in ihre 36. Spielzeit geht und Jahr für Jahr großartige Erfolge auf der Bühne feiert. Nicht von ungefähr darf sich die Theaterabteilung auch Kulturpreisträger des Landkreises Kulmbach nennen.

Seit 60 Jahren wird beim TSV auch Fußball gespielt. Entscheidend für den Spielbetrieb waren im Jahr 1960 das neue Zuhause am „Laitscher Berg“, dem heutigen Sportgelände, und nur vier Jahre später der Bau eines eigenen Sportheimes.

Sportliche Heimat für alle Mitglieder

Natürlich waren die Fußballer auch sportlich erfolgreich und es wurden Meisterschaften gefeiert, aber es gehörten auch Rückschläge, wie der Abstieg von der Kreisklasse in die A-Klasse in der vorletzten Saison dazu. Für Abteilungsleiter Jörg Hinsche kommt es darauf an, wie man Erfolg definiert: „Für einen kleinen, familiären Verein ist es nicht wichtig, in den höchsten Klassen zu spielen, sondern es muss das Ziel sein, allen Mitgliedern eine sportliche Heimat zu geben. Zusammen mit unseren Nachbarn aus Trebgast und Neudrossenfeld haben wir Kinder- und Jugendmannschaften in allen Altersklassen im Spielbetrieb. Unsere zweite Mannschaft spielt als Spielgemeinschaft zusammen mit dem SV Lanzendorf, und unsere erste Mannschaft ist auf einem guten Weg, zeitnah wieder in die Kreisklasse zurückzukehren. Wenn sich Alt und Jung weiterhin im TSV wohlfühlen und das WirGefühl leben, dann können wir mit Freude in die Zukunft schauen.“

Der Abschluss des umfangreichen Jubiläumsprogramms ist für das Festwochenende vom 9. bis 11. August vorgesehen – mit einem Fränkischen Abend, einem Eventnachmittag mit Lebendkicker und einem Zeltgottesdienst mit anschließendem Familiennachmittag. rei

Programm

Mönchshof
Metallbau Schmitt
Erich Stein Bauunternehmer
Fahrschule FF Team
Maisel´s Weisse
Datenschutz