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Die Vorstandschaft des TSV Harsdorf mit erstem Vorsitzendem Manfred Zapf (hinten links) im Jubiläumsjahr. Foto: red
Die Vorstandschaft des TSV Harsdorf mit erstem Vorsitzendem Manfred Zapf (hinten links) im Jubiläumsjahr. Foto: red
08.08.2019, 15:00 Uhr

100 Jahre TSV Harsdorf 1919

Festwochenende von Freitag, 9. August, bis Sonntag, 11. August, mit fränkischem Abend, TSV-Fest und Familientag

Der TSV Harsdorf feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Der Abschluss des umfangreichen Festprogramms ist für das kommende Wochenende vorgesehen – mit einem fränkischen Abend, einem Eventnachmittag mit Lebendkickerturnier und einem Zeltgottesdienst mit anschließendem Familiennachmittag.

Los geht es am Freitag mit einem fränkischen Abend mit Bieranstich, den Bürgermeister Günther Hübner gegen 19 Uhr durchführen und danach gemeinsam mit dem TSV-Vorsitzenden Manfred Zapf die Gäste begrüßen wird. Die Wiesenttaler Musikanten sorgen für die passende Musik und spielen auch zum Brucktanz auf. Den Anfang macht die Volkstanzgruppe Alt Bayreuther. Weitere Höhepunkte werden ein Sketch mit dem „stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger“, der die Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in „Smaragd“ an das Gemeindeoberhaupt vornehmen wird, sowie verschiedene Einlagen – mit dabei auch der „Echte Franke“ aus Neuenmarkt – und ein „Kerwa Neispieln“. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Eventnachmittags und der Partynacht mit Lipstick. Der Sonntag startet mit einem Zeltgottesdienst, gefolgt vom Mittagessen und einem Familiennachmittag.

TSV-Vorsitzender Manfred Zapf verweist in der Festschrift darauf, dass es einige junge Harsdorfer waren, die im Jahr 1919 den Verein als Burschenverein aus der Taufe hoben. Erklärtes Ziel waren die Pflege der Geselligkeit und die Förderung der Kameradschaft, aber im Mittelpunkt stand von Beginn an der Sport. Faustball, Leichtathletik und Turnen konnten damals ohne großen finanziellen Aufwand betrieben werden.

Als Burschenverein gegründet

Aushängeschild des TSV Harsdorf ist die Laienspielgruppe, die mittlerweile in ihre 36. Spielzeit geht. Foto: Werner Reißaus
Aushängeschild des TSV Harsdorf ist die Laienspielgruppe, die mittlerweile in ihre 36. Spielzeit geht. Foto: Werner Reißaus
Im Laufe der Jahre wandelte sich der Burschenverein zu einem der Deutschen Turnerschaft angehörendem Turnverein, der sich durch die herausragenden Leistungen der Faustballer als Gaumeister einen Namen machte. Die Turner waren bei fast allen sportlichen Veranstaltungen im oberfränkischen Raum vertreten und sie erfreuten sich nicht nur wegen ihrer sportlichen Erfolge großer Beliebtheit, sondern auch wegen ihrer gesanglichen Talente. Außerdem gab es schon damals eine begeisternde Laienspielgruppe in Harsdorf.

Während des Krieges erlosch das sportliche Leben in Harsdorf gänzlich. Nach Kriegsende bestimmten die Besatzungsmächte die Auflösung des Turnvereins und erst nach Erhalt der erforderlichen Lizenz konnte am 25. Juni 1947 der heutige Turn- und Sportverein gegründet werden.

Ob Fußball, Breitensport oder Laienschauspiel – jedem kann beim TSV Harsdorf etwas geboten werden. Vor allem mit der Gründung der Fußballabteilung im Jahr 1959 hat sich das Gesicht des Vereins nachhaltig verändert. Standen früher der Faustball und das Turnen im Mittelpunkt der Aktivitäten, so ist es jetzt fast ausschließlich der Fußball, der die Mitglieder, aber auch viele Besucher des Sportplatzes immer wieder in seinen Bann zieht.

Zimmerei Lauterbach

Die Vorzeigeabteilung des TSV Harsdorf ist derzeit ohne Zweifel die Laienspielgruppe, die bereits in ihre 36. Spielzeit geht und Jahr für Jahr großartige Erfolge auf der Bühne feiert. Nicht von ungefähr darf sich die Theaterabteilung auch Kulturpreisträger des Landkreises Kulmbach nennen.

Seit 60 Jahren wird beim TSV auch Fußball gespielt. Entscheidend für den Spielbetrieb waren im Jahr 1960 das neue Zuhause am „Laitscher Berg“, dem heutigen Sportgelände, und nur vier Jahre später der Bau eines eigenen Sportheimes.

Sportliche Heimat für alle Mitglieder

Natürlich waren die Fußballer auch sportlich erfolgreich und es wurden Meisterschaften gefeiert, aber es gehörten auch Rückschläge, wie der Abstieg von der Kreisklasse in die A-Klasse in der vorletzten Saison dazu. Für Abteilungsleiter Jörg Hinsche kommt es darauf an, wie man Erfolg definiert: „Für einen kleinen, familiären Verein ist es nicht wichtig, in den höchsten Klassen zu spielen, sondern es muss das Ziel sein, allen Mitgliedern eine sportliche Heimat zu geben. Zusammen mit unseren Nachbarn aus Trebgast und Neudrossenfeld haben wir Kinder- und Jugendmannschaften in allen Altersklassen im Spielbetrieb. Unsere zweite Mannschaft spielt als Spielgemeinschaft zusammen mit dem SV Lanzendorf, und unsere erste Mannschaft ist auf einem guten Weg, zeitnah wieder in die Kreisklasse zurückzukehren. Wenn sich Alt und Jung weiterhin im TSV wohlfühlen und das Wir-Gefühl leben, dann können wir mit Freude in die Zukunft schauen.“ rei

Programm

Freitag, 9. August

19 Uhr Fränkischer Abend mit Kerwa-Neispieln, Brucktanz mit den Wiesenttaler Musikanten, Sketchen und weiteren Einlagen

Samstag, 10. August

14.30 Uhr Eventnachmittag mit Lebendkickerturnier, Kaffee und Kuchen
21 Uhr Party mit Lipstick

Sonntag, 11. August

10 Uhr Zeltgottesdienst
11 Uhr Standkonzert der Schorgasttaler Blasmusik
11.30 Uhr Mittagessen (nur auf Vorbestellung in der Bäckerei Wagner)
13.30 Uhr Familiennachmittag, buntes Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen, Ausstellung und Präsentation zum Thema Gesund und Fit

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