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Alles im Fluss?

Wie Durchblutungsstörungen entstehen und was man dagegen tun kann

Was sind Schlagadern?

Die Schlagadern (Arterien) sind jene Gefäße, die das nährstoffreiche und von der Lunge mit Sauerstoff angereicherte Blut unter der Pulsaktion des Herzschlages in Organe und Gewebe leiten. Bei zunehmender Einengung der Schlagadern werden Organe bzw. Beine oder Arme (Extremitäten) nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Es treten die sogenannten Durchblutungsstörungen mit Ihren Krankheitssymptomen auf.

Wie entstehen Durchblutungsstörungen?

Durchblutungsstörungen sind in den allermeisten Fällen die Folge einer fortschreitenden Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Hierbei werden Fette und Kalk in die Gefäßwand eingelagert und das Gefäß als schleichender Prozess allmählich verschlossen. Blutgerinnsel, die an solchen Verkalkungen entstehen, können auch einen plötzlichen Gefäßverschluss hervorrufen. Schlaganfall und Herzinfarkt sind die bekanntesten Folgen einer Durchblutungsstörung, denn empfindliche Organe, wie Herz und Gehirn, benötigen viel Sauerstoff.

Was können Sie gegen Durchblutungsstörungen tun?

Nach heutigem Wissen ist eine fortgeschrittene Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) nicht mehr rückgängig zu machen. Aber man kann ihre Weiterentwicklung erheblich verlangsamen oder vielleicht sogar ganz stoppen. Von entscheidender Bedeutung ist das konsequente Ausschalten der Risikofaktoren mit ihren schädigenden Einflüssen.

Dementsprechend:
– Suchen Sie regelmäßig Ihren Hausarzt auf.
– Lassen Sie Blutdruck, Blutzucker, Fett- und Harnsäurewerte regelmäßig kontrollieren.
– Stellen Sie das Rauchen ein und bewegen Sie sich mehr.
– Achten Sie auf vernünftige, ausgewogene und fettarme Ernährung.
– Trinken Sie ausreichend viel (mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit täglich).

Was sind Krampfadern?

Die Krampfader-Erkrankung ist ein weit verbreitetes Leiden. Der Begriff Krampfadern (Varikosis) stammt von dem mittelhochdeutschen Wort „Krummadern“, das heißt krumme, geschlängelte Adern. Eine Krampfader (Varize) ist aber nicht nur eine geschlängelte, sondern auch eine erweiterte und in ihrer Funktion gestörte Vene. Krampfadern sind überwiegend an den Beinen vorhanden.

Wer bekommt Krampfadern?

Eine wesentliche Ursache für dieses Krankheitsbild ist die ererbte Bindegewebsschwäche mit Schwächung der Venenwand und der Venenklappen. Gefördert wird dieses Leiden vor allem durch Übergewicht, viel Stehen in gewissen Berufen, Schwangerschaft und Bewegungsarmut. Im Alter zwischen 25 und 74 Jahren weist etwa jeder zweite Europäer Krampfadern auf.

Welches Therapieverfahren ist das Richtige?

Welche Therapieform angewendet wird, hängt vom Ausmaß der Erkrankung und den betroffenen Gefäßabschnitten ab. Wichtig ist hierfür die exakte Diagnostik. Bedenken muss vor allen Dingen, dass die Neigung zur Krampfaderbildung angeboren ist. Daher können zwar die Krampfadern beseitigt, aber der Patient kann nicht vor dem Wiederauftreten geschützt werden.

Operations-Methoden:

Bei der klassischen Stripping-Methode legt der Chirurg die vordere oder hintere Stammvene am Innen- oder Außenknöchel frei, bindet sie in der Leiste oder Kniekehle ab und entfernt sie durch Herausziehen („Strippen“). Anschließend werden die von der Stammvene abgehenden weiteren Krampfadern ebenfalls entfernt.
Weitere Methoden sind:
- Das Radiowellen- und Laserverfahren
- Das Heißdampfverfahren
- Verödung von Venen mittels Schaum oder Mikroschaum
- Venenkleber


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