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Wieder in Balance kommen

Die Wirbelsäule ist mit ihrer Doppel-S-Form das Geheimnis unseres geraden Gangs. Wenn sie verletzt ist, bedarf es in jedem Falle eines Spezialisten wie Dr. Marc Schmidt

Seit April 2015 praktiziert Dr. Marc Schmidt im MedCenter in der Spinnereistraße. Bis zu 50 Patienten konsultieren ihn täglich, wenn ihnen die Wirbelsäule zu schaffen macht oder verletzt ist. Fünf Krankheitsbilder sind es, die Dr. Schmidt am häufigsten behandelt.

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Dr. Marc Schmidt  Foto: Anne Müller

Bandscheibenvorfall (Diskursprolaps)

Entscheidend für die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls ist die Stärke der Nervenquetschung. Alleinige Schmerzen können häufig ohne Operation mit entzündungshemmenden Medikamenten und Schmerzmitteln behandelt werden, bis der Vorfall von alleine schrumpft und der Nerv wieder frei ist. Über 90 Prozent der Patienten werden so in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen beschwerdefrei und können auch mit Hilfe von intensiver Physiotherapie Muskeln zur Stabilisation aufbauen. Im Fall von Lähmungserscheinungen und Gefühlsstörungen ist eine Operation unumgänglich. Über einen kurzen Hautschnitt wird minimal-invasiv ein Röhrchen durch die Muskulatur bis an die Wirbelsäule herangeschoben. Der Spinalkanal wird geöffnet, das auf den Nerv drückende Gewebe wird entfernt.

Spinalstenose (Verringerter Zwischenraum der Wirbelkörper)

Ursache einer solchen Stenose sind meist Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule, die zur Arthrose der Wirbelkörper führen. Zusätzlich daz können knöcherne Auswüchse an den Wirbelkörpern entstehen, die den Wirbelkanal weiter verengen. Bei Rückenschmerzen können Physiotherapie, Schmerztherapie oder ein Korsett hilfreich sein. Sind allerdings Nervenschädigungen zu befürchten, muss die Stenose operativ behandelt werden. Mit minimal-invasiven Operationsmethoden ist es möglich, die Knochenteile oder im Extremfall den Wirbelbogen abzutragen, die den Kanal verengen.

Wirbelkörperfraktur

Durch starke Gewalteinwirkung oder auch Osteoporose und andere Krankheitsbilder kann es passieren, dass Wirbelkörper brechen. Ist der Bruch stabil, kann die Wirbelsäule mit speziellen Orthesen bis zur vollständigen Heilung ruhig gestellt werden. Ist die Fraktur instabil oder besteht die Gefahr, dass Bruchstücke in den Wirbelkanal hineinragen, wird der Wirbel operativ stabilisiert. Zum einen ist dies möglich durch Anbringung von Schrauben, Platten oder Stangen. Zum anderen kann der Wirbel auch aufgerichtet und mit einem speziellen Knochenzement stabilisiert werden.

Arthrose (Abnutzung)

Die kleinen Wirbelgelenke können sich altersbedingt abnutzen, oder auch durch Über- oder Fehlbelastungen. Übergewicht und eine schwache Bauch- und Rückenmuskulatur begünstigen Arthrose ebenfalls. Gewichtsreduktion und Muskelaufbau zur Stabilisierung der Wirbelsäule steht bei der Therapie im Vordergrund. Da bei einer Arthrose die Knorpel der Wirbelgelenke zerstört sind, können Hyalat-Injektionen, also Knorpelaufbauspritzen, die Gleitfähigkeit der Gelenkknochen erhöhen. Außerdem ist die Thermokoagulation eine Behandlungsmöglichkeit, bei der kleinste Teile der Nervenfasern verödet werden und keine Schmerzinformationen an das Gehirn mehr senden können.

Gleitwirbel

Ist ein Rückenwirbel unnatürlich beweglich, kann er seine Position in der Wirbelsäule verlassen und Beschwerden verursachen. Auch hier steht der stabilisierende Muskelaufbau an erster Therapiestelle. Nur, wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, wird der Wirbel operativ stabilisiert und fixiert und gegebenenfalls die degenerierte Bandscheibe durch ein Implantat ersetzt.
Kontakt

Dr. Marc Schmidt
Facharzt für Neurochirurgie

MedCenter Bayreuth
Spinnereistraße 7
0921-151 268 60

wirbelsaeule@medcenter.info
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