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Der Reiz der dünnen Nadeln

Akupunktur setzt sich als Therapieform auch im Westen immer stärker durch

In Asien ist Akupunktur als effektive Behandlungsmethode seit Jahrhunderten weit verbreitet, in Westeuropa und auch Deutschland setzt sich das Wissen um die heilende Wirkung erst in den vergangenen Jahren immer stärker durch. Inzwischen ist das Behandlungskonzept hier immerhin soweit akzeptiert und dessen Erfolge wissenschaftlich bestätigt, dass die Gesetzlichen Krankenkassen Akupunktur als Therapie bei bestimmten Indikationen anerkannt haben und die Kosten dafür übernehmen.
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Wie jede Therapieform unterliegt auch die Akupunktur modernen Weiterentwicklungen. So gibt es inzwischen eine eigene begründete Ohrakupunktur, die davon ausgeht, dass die Ohroberfläche eine Reflexzone darstellt, auf die die Organe des Körpers reagieren. Die Ohrakupunktur wird auch dazu verwendet, verborgene Störherde im Körper aufzuspüren, die für Beschwerden verantwortlich sein können und Heilungsprozesse verhindern. Die TRIAS-Akupunktur – siehe Definition – nutzt den durch das Stechen der Nadeln entstehenden Reiz, setzt aber in Muskeln an. Statt mit Nadeln wird in verschiedenen Anwendungen heute auch schon mit Laserstrahlen akupunktiert. Damit wollen die Akupunkteure Patienten eine Alternative bieten, die sich aus Angst vor Schmerzen oder einfach aus Furcht vor Nadeln im Körper nicht stechen lassen wollen. Außerdem ist nachgewiesen, dass die Laserbehandlung das Gewebe positiv beeinflusst und Entzündungen ausheilen kann.
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Akupunktur:

Die klassische Akupunktur ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass die Lebensenergie des Körpers auf definierten Längsbahnen zirkuliert und dabei alle Körperfunktionen steuert. Ist dieser Energiefluss unterbrochen, kommt es zu Erkrankungen. Mittels des Setzens oder Stechens der hauchdünnen Akupunkturnadeln wird die Störung behoben, so dass die Lebensenergie wieder fließen kann.


TRIAS-Akupunktur:

Die TRIAS-Triggerpunkt-Akupunktur verfolgt einen anderen Ansatz als die klassische Akupunktur nach TCM und wird besonders erfolgreich bei Rückenschmerzen, Kopf- und Nackenschmerzen eingesetzt. Die Anwendung erfolgt nach der Erkenntnis, dass bestimmte muskuläre Verspannungszentren (Triggerpunkte) Auslöser von sogenannten muskulären Übertragungsschmerzen sein können. Wird in diesen Triggerpunkten durch das Setzen einer Nadel ein Reiz gesetzt, setzt oft eine schmerzlindernde Wirkung sein.

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