Anzeige
Ton-Kegel zur Bewässerung von Balkonkästen werden am besten schon bei der Bepflanzung in den Topf gesteckt, so dass die Wurzeln sich drumherum bilden können. Fährt man für ein paar Tage weg, kommen dann mit Wasser gefüllte Flaschen auf die Kegel. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Ton-Kegel zur Bewässerung von Balkonkästen werden am besten schon bei der Bepflanzung in den Topf gesteckt, so dass die Wurzeln sich drumherum bilden können. Fährt man für ein paar Tage weg, kommen dann mit Wasser gefüllte Flaschen auf die Kegel. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
5.6.2019, 12:00 Uhr

Blumen allein zu Hause

Vier Tipps, wie Balkon- und Kübelpflanzen den Urlaub überstehen

Wer in den Sommerferien verreist, muss jemanden finden, der sich in der Zeit um die Pflanzen kümmert. Denn ausgerechnet dann sind die Balkone voller Topfpflanzen, die je nach Witterung sogar täglich Wasser benötigen.

Zur Bewässerung der Balkon- und Kübelpflanzen gibt es einige technische Lösungen, die den Aufwand des Helfers verkleinern:

TÖPFE MIT WASSERSPEICHER: Sie sind eine tolle Lösung für wasserbedürftige Pflanzen und für Trockenphasen. Denn die Pflanzen können sich bis zu einem gewissen Grad selbst versorgen – über ein integriertes Wasserreservoir. Wichtig ist hier: Nur bereits angewachsene und eingewurzelte Pflanzen können sich darüber selbst versorgen, erläutert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Bis dahin muss frisch gepflanztes Grün noch normal über die Erde gewässert werden. Alternativ lässt sich ein Wasserspeicher-Vlies in den Topfboden geben, darauf kommt dann die Erde. Oder man reichert das Substrat mit Granulat an, das Gießwasser besser zwischenspeichert.

BEWÄSSERUNGSSYSTEME: Für einfache Töpfe gibt es als Ergänzung ausgeklügelte Bewässerungssysteme im Handel. Einfache und recht günstige Lösungen sind etwa Ton- Kegel, die am besten schon bei der Bepflanzung in den Topf gesteckt werden, sodass die Wurzeln sich drumherum bilden können. In die Kegel kommen mit Wasser gefüllte Flaschen, die nach und nach ihren Inhalt abgeben. So können Balkon-Sitter auch mal ein paar Tage Pause einlegen. Teurere Varianten sind computergesteuerte Schlauchsysteme, die einen Wasseranschluss brauchen – hiermit könnte man sogar ohne einen Helfer die Pflanzen durch den Urlaub bringen.

GROSSE KÜBEL: Je kleiner ein Topf ist, desto schneller trocknet die Erde aus. Die Pflanzen sind also grundsätzlich besser in größeren Kübeln dran.

ROBUSTE PFLANZEN: Gerade unter den Kräutern und Zierpflanzen gibt es einige Exemplare, die besser mit zeitweiliger Trockenheit klar kommen.

Wer also einen langen Urlaub im Sommer einlegt, sollte überlegen, seine Balkonbepflanzung anzupassen. Besser mit Trockenheit zurecht kommen zum Beispiel Thymian, Rosmarin, Palmlilie und Oleander sowie Königskerze, Woll-Ziest, Lavendel und Blauraute. Auch Geranien, Portulakröschen, Kapkörbchen und die Garten-Mittagsblume können sich länger selbst versorgen. dpa/tmn
  

Ameisen mit Zitronenschalen vertreiben

Ameisen reagieren empfindlich auf stark duftende Kräuter. Lavendel, Wacholder oder Farnkraut stören den Orientierungssinn der Tiere, erläutert die Verbraucherzentrale Hamburg. Legt man sie aus oder tröpfelt etwas entsprechendes Öl auf die Wege zur Terrasse oder zu den Beeten, kann man die Tiere abhalten. Zitronenschalen, Zimtpulver und Essig vertreiben sie ebenfalls. Im Handel gibt es auch Ameisenöl aus entsprechenden ätherischen Ölen. dpa/tmn

Kletterrose und Klematis gemeinsam in ein Beet setzen

Blumen allein zu Hause Image 1
Für die Kletterrose ist die Klematis ein guter Begleiter im Beet. Beide Pflanzen vertragen sich, wenn sie gemeinsam eine Wand oder ein Gerüst beranken. Denn sie beide bevorzugen einen sonnigen Standort mit lockerem, nährstoffreichem Boden, erläutert der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL). Aus gestalterischer Sicht wirkt eine Kombination aus unterschiedlichen Blütenfarben spannend – zum Beispiel das Rot der Rosen zu lila- oder pinkfarbenen Varianten der Klematisblüten. Allerdings sollte die Klematis erst folgen, wenn die Rose bereits mindestens 1,60 Meter hochgewachsen ist. Dann können beide Pflanzen gut zur Geltung kommen. Kombinieren sollte man Klematis jedoch nur mit Kletterrosen und nicht mit den Rambler-Rosen. Diese wachsen zu kompakt, weshalb die Klematis nicht ausreichend Platz erhalten würde. dpa/tmn

BHG Bauzentrum
Steinkaufzentrum
Datenschutz