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Holzoberflächen sind bei Badmöbeln angesagt und wirken wohnlich. Foto: VDM/nobilia
Holzoberflächen sind bei Badmöbeln angesagt und wirken wohnlich. Foto: VDM/nobilia
06.08.2019, 13:00 Uhr

Das Bad als neuer Lieblingsraum

Im Badezimmer gehen Technik und Emotion Hand in Hand

Die Designer haben das Badezimmer entdeckt und aus dem einstigen Waschraum eine Wohlfühloase gemacht. Wasserstrahlen sprühen aus propellerartigen Duschköpfen oder sanftem Regen ähnelnd aus großen Tellerbrausen. Es gibt Badmöbel in Kombination mit Heizfunktionen oder Lichtquellen, Spiegelschränke mit eingebautem TV-Monitor, und das alles mit Apps steuerbar.

Bei der Badsanierung geht es um verbessertes Design und besseren technischen Komfort. So wird das Badezimmer immer schöner und auch exklusiver und es entwickelt sich zur privaten Wohlfühloase. Es hat heute bei der Planung und Finanzierung einen gleichberechtigten Stellenwert wie etwa Küche und Wohnzimmer. Die bodengleichen Duschen mit barrierefreiem Zugang genießen Menschen aller Altersklassen. Endlich sind auch rutschhemmende und trotzdem schicke Bodenbeläge im Angebot, die sicheren Halt für Nutzer jeden Alters bieten. Gesundheitsförderndes Wohlbehagen wird durch den jeweils passenden Wasserstrahl mit individualisierbarem Licht erzeugt: Am Morgen zur Aktivierung und am Abend zur Entspannung prasseln unterschiedlich starke Wasserfälle und entsprechende Lichtfarben beim Duschen auf ihre glücklichen Benutzer.

Im Möbelbereich ist ganzheitliches Interior Design statt technisch wirkendem Produktdesign angesagt. Modulare Badmöbel, die individuell geplant werden, sind im Kommen. Das kann ein Solitär mit Waschtisch sein, ein Spiegelschrank mit eingebautem LED-Licht, ein Hochschrank mit Apothekerauszug ähnlich wie in der Küche. Eine Sitzgelegenheit, gerne auch eine Bank für zwei Personen, darf im modernen Bad nicht fehlen.

„Das moderne Badezimmer ist der Zwilling der Küche“, erläutert Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) die Entwicklung, „denn für den benötigten Stauraum wollen die Kunden intelligente Möbel“. Mehr und mehr setzen sich daher Schubläden mit Softeinzug und Vollauszug durch. Der Vollauszug einer Schublade erlaubt den kompletten Überblick ihres Innenlebens und damit das sorgfältige Unterbringen und Wiederfinden der vielfältigen Produkte – von Kosmetika und Accessoires bis hin zu Gebrauchsgegenständen für das Styling, die Rasur und die Maniküre.

Auch die Handhabung der Möbel wird dem Nutzer immer leichter gemacht, wenn grifflose Schübe einfach mit dem Knie auf leichten Druck hin geöffnet und auch geschlossen werden können. Diese sind im Badezimmer ebenso wie in der Küche von Vorteil. „Das Badezimmer wird wie alle anderen Bereiche des Wohnens wohnlicher, gemütlicher und behaglicher und entwickelt sich zum neuen Lieblingsraum für entspannte Stunden“, schließt Geismann. red

Purrucker GmbH & Co. KG
Der Fliesenleger Jürgen Conio

Lange Freude: Parkett richtig pflegen

Mit einem Parkettboden ist es ein bisschen so wie mit dem Autolack: Zu arg vernachlässigt leidet die Oberfläche mit der Zeit. Doch im Kampf gegen den Zahn der Zeit ist auch für natürlichen Parkettboden ein wirksames Kraut gewachsen.

Parkettböden werden je nach Lage im Gebäude und individueller Nutzung unterschiedlich stark beansprucht. „Hier gilt also: Für jeden Raum im Haus muss ein individueller Pflegerhythmus gefunden werden. Ein Parkettboden in einer Hotellobby wird natürlich mehr gefordert als der Boden im heimischen Wohnzimmer, der nur mit Socken begangen wird“, so der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmid. Doch wie sieht das perfekte Pflegeprogramm für den edlen Holzboden aus? „Hier helfen die Pflegehinweise des Herstellers oder des Parkettverlegers, die man tunlichst immer aufbewahren sollte. Sie helfen bei der Auswahl der richtigen Mittel zum Reinigen und Instandhalten“, so Schmid.

Wie bei der Autopolitur gilt: Erst muss der Schmutz weg, dann kann mit dem Pflegeprogramm begonnen werden. Ein weicher Besen oder der Staubsauger mit entsprechendem Aufsatz sorgt für die Entfernung der groben Partikel. Dann kann mit einem nebelfeuchten Tuch weitergemacht werden, eventuell in Verbindung mit einem passenden Pflegemittel mit Selbstglanzemulsion. Dazu Schmid: „Beim feucht Wischen sollte man immer ein zu der Oberfläche passendes Reinigungsmittel einsetzen. Sonst werden zum Beispiel geölte Oberflächen durch falsche Reinigungsmittel geschädigt statt gepflegt.“

Bedarf die Holzoberfläche jedoch einer grundlegenden Überarbeitung, kommt der Einsatz von Öl, Hartwachs-Öl oder Lack in Frage. Ist der Boden bereits lackiert oder geölt, fällt die Auswahl leicht. Bei einer jungfräulichen Oberfläche kann hingegen gewählt werden: Natur pur, aber zeitlich beschränkt mit Öl, oder langfristig versiegelt und extrem belastbar mit Lack. Der Vorteil von Öl: Die Poren des Holzes bleiben offen, der Boden kann „atmen“. Außerdem wird die Schönheit des Holzes hervorgehoben. Der Nachteil: Die Unterhaltspflege ist etwas aufwendiger. So sollte mit normalem Öl behandelter Boden öfter nachgeölt werden, bei Hartwachs-Ölen ist dies nur seltener notwendig. Lack hingegen unterbindet die Raumklima regulierende Wirkung von Holz, versiegelt es dauerhaft, ist aber weniger pflegeintensiv. red

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