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Modern und funktional zeigen sich die Räume  (Sitzungssaal) des sanierten Alten Rathauses in Pegnitz. Alles ist nun barrierefrei zu erreichen. Fotos: Klaus Trenz
Modern und funktional zeigen sich die Räume  (Sitzungssaal) des sanierten Alten Rathauses in Pegnitz. Alles ist nun barrierefrei zu erreichen. Fotos: Klaus Trenz

7.5.2019, 13:00 Uhr

Samstag, 11. Mai, von 10 bis 14 Uhr: Tag der Offenen Tür nach umfangreichen Sanierungsmassnahmen

Wiedereröffnung des Alten Rathauses in Pegnitz Image 1
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Die energetische Sanierung des historischen Alten Rathauses in Verbindung mit dessen barrierefreiem Ausbau wurde mit hohen Zuwendungen aus dem kommunalen Investitionsprogramm (KIP) abgewickelt. Am 19. Juni 2017 fiel der Startschuss für das Sanierungsprojekt Rathaus, das aus dem Jahr 1544 stammt und unter unter Denkmalschutz steht.

Durch den notwendigen Zugang zur barrierefreien öffentlichen Toilette im Erdgeschoss öffnet sich das Gebäude nun wieder – wie in früheren Zeiten – in Richtung Westen. In diesem Bereich wurde das Gelände um 60 Zentimeter angehoben und mit Natursteinquadern abgestützt. Ebenfalls barrierefrei über einen Aufzug erreichbar sind die Räume im Obergeschoss, darunter Trauzimmer und Sitzungssaal. Das Einwohneramt befindet sich nach wie vor im Erdgeschoss. Als dominierendes Element setzten die Planer auf Eichenholz, das sich vom Eingangsbereich konsequent durch alle Stockwerke zieht. Bei der Auftragsvergabe kamen trotz deutschlandweiter Ausschreibung viele Firmen aus Pegnitz und Umgebung zum Zug. Auch die ein oder andere Überraschung hielt der Umbau parat: So musste man feststellen, dass das Auflager des Glockenturms komplett verfault war und der Turm selbst massive Schäden aufwies – ein neuer Glockenturm war das Ergebnis. Auch die Notwendigkeit einer neuen Stahlbetondecke über dem ersten Obergeschoss war nicht vorhersehbar. Beides verzögerte die Baufertigstellung um vier Monate.

Die Kosten für die Sanierung des Rathauses inklusive Außenanlagen, Einrichtung und Baunebenkosten belaufen sich laut der Stadtverwaltung auf rund 1,44 Millionen Euro. Nach Abzug der Förderung durch KIP verbleibt bei der Stadt ein Kostenanteil von rund 550 000 Euro.

Eine kleine Ausstellung wird am Samstag die Baumaßnahme und ihre Bauabschnitte näher beleuchten. tz

In neuem Glanz

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Alt und neu kreativ verbunden

Erster Bürgermeister Uwe Raab zur Sanierung des Alten Rathauses:

Mit der Fertigstellung der umfangreichen Sanierung des Alten Rathauses erscheint der Mittelpunkt unseres Marktplatzes in neuem Glanz, energetisch saniert und barrierefrei hergestellt. Eine schöne Farbgestaltung und Materialauswahl runden das gelungene Werk ab.

Ich bin froh und dankbar, dass die Baumaßnahmen unfallfrei abgeschlossen werden konnten und bin mir sicher, dass das Alte Rathaus im Rahmen seiner Bestimmung gerne von der Bevölkerung aufgesucht wird. Nicht zuletzt kann nun eine öffentliche Toilette zentral angeboten werden.

Der neue barrierefreie Zugang, der auch schon als „Spanische Treppe“ bezeichnet wurde, darf gerne auch als Sitzgelegenheit genutzt und so zu einem netten Aufenthaltsort werden. So gehört das Alte Rathaus in die Mitte unserer Stadt und in die Herzen der Menschen. Dankbar bin ich über die Höhe der Förderung. Unser ISEK Pegnitz 2030 hat auch hier wieder die Türen geöffnet. Es ist nicht selbstverständlich, dass Pegnitz stets mit so hohen Förderungen bedacht wird.

Alt und neu sind kreativ miteinander verbunden. Dem Architekten Markus Geppert ist es gelungen, das historische Gebäude in eine neue Zeit zu führen. Angereichert mit Hightech entspricht das Gebäude mit seiner fast 500-jährigen Geschichte den Anforderungen von heute und morgen. red

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